Montag, 17. März 2014

Gewindereparatur am Kühler

Wie schon im Februar geschrieben (Ausgenudeltes Gewinde am Kühler ), war das obere Gewinde am Kühler so stark beschädigt, daß es defakto unbrauchbar war.



Ich bin mit dem Kühler zum nächsten Harley Händler gefahren, nachdem mir dieser telefonisch bestätigte, daß er Reparaturbuchsen in der passenden Größe vorrätig habe.
Die ganze Reparaturaktion hat dann nicht einmal 10 Minuten gedauert. Der Werkstattchef hat mit einem Akkuschrauber das Gewinde aufgebohrt, von Hand ein neues Gewinde eingeschnitten und die Gewindebuchse mit dem Akkuschrauber eingedreht. Gesichert wird die Buchse durch ein paar Tropfen Loctite. Hat im Prinzip gut geklappt, nur leider war die Buchse etwas zu lang und schaute einen guten Millimeter über den Dom hinaus.




Das sieht irgendwie doof aus, auch wenn es später vermutlich kaum jemand sehen wird, da es ja unter der Motorhaube ist.

Ich habe mir dann überlegt den Spalt mit Flüssigmetall zu füllen und wieder einen ansehnlichen Domabschluss zu modellieren.
Dazu habe ich mir aus einem Abfallstückchen Messingblech eine kleine Schablone gesägt.


Das Flüssigmetall hatte ich mir schon vor einer Zeit mal beim Motorradteilhändler besorgt.



Das ging besser als erwartet. Ich habe die Zweikomponenten-Pampe angerührt und dann grob um die Spitze des Doms und den Spalt verteilt. Anschliessend bin ich mit meiner Schablone einmal aussenrum gefahren und fertig war das Teil.




Nachdem das Flüssigmetall 24 Stunden ausgehärtet war, kam noch ein bisschen schwarze Farbe drauf und fertig war die Gewindereparatur.


Zugegeben, das frische Schwarz sieht auf dem Foto etwas doof aus. Wenn das ein Jahr unter der Motorhaube war, wird es sich schon etwas angeglichen haben. Hoffe ich wenigstens.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen